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8 Jan. 2013

Atomkraftgegner*innen laden zur Regionalkonferenz nach Hameln

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Pressemeldung von Tobias Darge:

Atomkraftgegner*innen aus der Region laden Vereine, Gewerkschaften, Parteien und Interessierte für Samstag, 12. Januar 2013 ab 14 Uhr zur Regionalkonferenz nach Hameln in das „Haus der Kirche“ in der Emmernstr. 6. Dort soll intensiv die Aktions- und Menschenkette am 9. März anlässlich des 2. Fukushima-Jahrestag beraten werden.

Bernd Schlinkmann vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland wird die Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten und der Aktionskoordinator Thomas Erbe die Grohnde-Kampagne vorstellen, Tobias Darge wird Lücken im atomaren Katastrophen-Schutz aufzeigen und Anti-Atom-Gruppen aus verschieden Städten entlang der 350 km-langen, geplanten Aktions- und Menschenkette werden vom Stand der Vorbereitungen berichten. Anschließend werden die ersten 10.000 Flugblätter aufgeteilt. Peter Dickel von der AG Schacht Konrad fordert im Namen der Regionalkonferenz angesichts des Landtagswahlkampfes von der Landespolitik, sich für die Abschaltung des AKW Grohnde einzusetzen.

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Aktion bei Fukushima Mahnwache am 7. Januar 2013 in Göttingen – Jakobikirchhof. Die Menschenkette findet am 9. März 2013 in Groß über eine Strecke von mehr als 350 Kilometer um das AKW Grohnde statt.

 

6 Jan. 2013

Montag 7.1. – Fukushima-Mahnwache am Jacobikirchhof

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Pressemitteilung Tobias Darge:

Die monatliche Fukushima-Mahnwache am ersten Montag im Monat findet wegen geplanter Bauarbeiten am Gänseliesel 2013, am 7. Januar um 18 Uhr an der Jakobi Kirche (Weender Straße/Jacobikirchhof) statt.

Dort wird ein Brief japanischer Atomkraftgegner mit einem aktuellen Bericht über die Verbrennung von Atommüll in Süd-Japan verlesen und auch auf die hohe Anzahl von Störfällen am AKW Grohnde bei Hameln verwiesen.

Mit einen 2 Meter großem Papp-AKW (Grohnde) und Sperrzonen-Ortsschildern wollen die Atomkraftgegnerinnen auf die für den 9.März 2013 zum 2. Fukushima-Jahrestag geplante 350 km lange Aktions- und Menschenkette aufmerksam machen, die auch durch Göttingen gehen wird. Ein zweites Vorbereitungstreffen wird am Montag, 28. Januar um 19 Uhr beim DGB Göttingen in der Weender Landstr.6 stattfinden.

Abschließend werden die Atomkraftgegner*innen die Positionen der Parteien zur Atomenergie zur Landtagswahl darstellen.

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3 Jan. 2013

E-On konnte nur Propaganda machen!

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Pressemeldung von Tobias Darge:

E-On konnte nur Propaganda machen!

Zur Schließung des (Des-)Informationszentrum am AKW Grohnde:

Anti-Atom-Gruppen beklagen fehlende Informationen des Betreibers zu Gefahren des AKWs und begrüßen Schließung des (Des-)Informationszentrums

Gern hätte wir mehr Informationen zu Sumpfsiebproblem, Katastrophenschutzplänen und den Gefahren durch MOX-Brennelemente, die bei der nächsten Revision im AKW Grohnde eingesetzt werden sollen, bekommen. Doch diese Informationen hat man im Infozentrum vergeblich gesucht. Die Führung durch das Infozentrum glich einem Film mit Fehlern. Dauernd hätte man auf dem Buzzer drücken müssen„, kommentiert Tobias Darge von der Regionalkonferenz Grohnde abschalten die Schließung des Infozentrums am AKW Grohnde. Diese Erfahrung haben wir als Besuchergruppe am 14.Juni 2012 gemacht.

Der AKW-Betreiber hat versucht, den BesucherInnen die Sicherheit des AKWs vorzugaukeln, um das AKW möglichst ungestört weiter betreiben zu können.

Möglichen Gefahren, die von einem AKW ausgehen, wurden ausgeblendet. Selbst die einfache Tatsache, dass über das Abwasser täglich Millionen Bequerrel Radioaktivität in die Weser gepumpt werden dürfen, hat man in den schematischen Darstellungen einfach weggelassen.

Nachträglich wird man sich fragen müssen, ob es eigentlich verantwortungsvoll war, Grundschüler diesen einseitigen Informationen auszusetzen.

Im Infozentrum beim AKW Grohnde gab es eine Weltkarte, auf der alle Atomkraftwerke weltweit mit kleinen Lämpchen dargestellt sind.

Und auch die japanischen Atomkraftwerke, die fast alle abgeschaltet sind, leuchteten dort wie eh und je, als wenn Fukushima nicht gewesen wäre.

Zur Endlagerung in der Asse hat man uns das alte, böse Märchen vom Atommüll für den guten Zweck aufgetischt. Der Atommüll in der Asse sei Abfall aus der Forschung und Krankenhäusern. Dass auch die E-On-Vorgängerin Preußen Elektra unter anderem aus dem AKW Würgassen dort eingelagert hat – wurde von E-On verschwiegen.

Dabei hat das Bundesamt für Strahlenschutz festgestellt, dass 86 % der Strahlung in der Asse aus Atomkraftwerken stammen.

Weiter wurde tatsächlich wieder behauptet, wenn die AKWs abgeschaltet werden, gehen die Lichter aus. Um das weiter zu suggerieren, wurden dann auch tatsächlich die Lichter im Info-Zentrum gedimmt, was aber eher zu Belustigen bei der Besuchergruppe führte, so dass man sich entschloss, diese lächerliche Manöver rückgängig zu machen und das Licht wieder einzuschalten. Tatsächlich gibt es in Deutschland mehr Überkapazität als die letzten 10 % Kernenergieanteil an der Stromerzeugung, so dass man auch die restlichen AKWs sofort abschalten könnte.

Der E-On-Mitarbeiter aus der Marketing-Abteilung, der uns am 14. Juni 2012 durch das Info-Zentrum führte, hat dagegen weiter wörtlich behauptet, wir seien „jetzt nicht mehr in der Lage, Stromüberschüsse an unsere Nachbarn abzugeben“. Wenn man mal einen Faktencheck macht, sieht man welche dreiste Lüge das ist.

Zwar hat Deutschland in den ersten drei Monaten dieses Jahres 2012 fast11 Mrd. kWh importiert, aber eben auch 19 Mrd. kWh exportiert, d.h. es existiert immer noch ein Stromexportüberschuss, in den ersten drei Monaten dieses Jahres waren es 8,2 Milliarden kWh.

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21 Dez. 2012

WIE SÄHE EINE ATOM-KATASTROPHE IN DEUTSCHLAND AUS ?

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Presseerklärung / Tobias Darge / 19-12-2012 / Hannover:

WIE SÄHE EINE ATOM-KATASTROPHE IN DEUTSCHLAND AUS ?

– AKW-GegnerInnen wollen es aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages im
März 2013 zeigen –

HANNOVER – GöTTINGEN – DETMOLD – MINDEN – HAN­NOVER: Mit einer spektakulären, etwa 350 KM langen Aktions- und Menschen­kette im Abstand von 40 – 60 KM um das Atomkraft­werk Grohnde wollen Bürger­initiati­ven und Verbände am 9. März 2013 zeigen, welches Ausmaß eine Katastrophe wie Fukushima in Deutsch­land haben könnte und die Stilllegung der noch laufen­den Atomanlagen fordern.

„Die technischen Probleme des AKW Grohnde liegen ja auf dem Tisch, etwa, dass der verbaute Stahl schon beim Einbau vor 30 Jahren nicht mehr zulässig war, aber statt daraus Konse­quenzen zu ziehen, soll die Gefahr jetzt auch noch durch den Einsatz von Plutonium-Mischoxid-Brennelementen erhöht werden. Wir erwarten, dass die nächste Landesregierung die Atomaufsicht verschärft, den MOX-Einsatz verbietet und alle kritischen Fragen überprüft. Die Regionalkonferenz „AKW-Grohnde abschalten“ wird dazu Mitte Januar einen Forderungskatalog vorlegen“, erklärt Peter Dickel von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD.

Seit Monaten hat sich die Regionalkonferenz um einen Dialog über den Katastrophen­schutz bemüht. Tobias Darge: „Die zuständigen kommunalen Behörden sind ja sehr bemüht und kennen die Probleme. Aber Einwende werden nur weitergereicht und auf den notwendigen Klärungsbedarf auf höherer Ebene verwiesen. Die Beobachtung einer Katastrophen-Stabsübung zum
AKW-Grohnde wurde uns verwehrt. Und die Anregung an die Innenminister­konferenz, in den nächsten Monaten an jedem Reaktor eine Katastrophenübung unter realistischen Bedingungen und Einbeziehung der Bevölkerung im Umkreis von 170 km durchzuführen, wurde gleich ganz ignoriert. Jetzt werden wir am 9. März selber zeigen, wie so eine Katastrophe in Deutschland aussehen könnte.“

Die Ärztin Angelika Claussen (Bielefeld) von der Ärztevereinigung IPPNW kritisert: „Die Innnenminister schweigen zu unseren Fragen, weil sie offensichtlich die öffentliche Diskussion mit dem Bürger um den Kata­strophen­schutz fürchten. Die Innenminister schweigen, weil sie eine Auseinandersetzung mit kritischen Fragen zu den Eingreif­richt­werten fürchten, denn diese politisch festgelegten Eingreifrichtwerte sagen aus, wie viele Tausende, Zehntau­sende, vielleicht auch Hunderttausende schwerkranke und tote Bürger die Gesellschaft im Falle hinnehmen soll. Die Strahlenschutz­kommission, das oberste Gremium der Strahlen­schützer unserer Republik, in dem EON und RWE mit am Tisch sitzen, legt die Eingreifsrichtwerte fest.  kritische  Bürger , kritische Fachöffentlichkeit, wird  ausgeschlossen. Wir fordern eine breite öffentliche  Diskussion zum Katastrophenschutz. Darin wird die Tatsache, dass schon jetzt nach der  Fukushima-Katastrophe  bei 42. % der Kinder unter 18 Jahren Schilddrüsenknoten und Schilddrüsencysten hat, also  Frühschäden zeigt, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit strahlenbedingt sind, u.a. mit  im Mittelpunkt stehen.

Rückfragen:

ANGELIKA CLAUSSEN (IPPNW)

PETER DICKEL (Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD) 0531 – 89 56 01

TOBIAS DARGE (Regionalkonferenz Grohnde) 0176-24 24 98 15

www.grohnde-kampagne.de


Tobias Darge
Pressekontakt Regionalkonferenz
www.Grohnde-abschalten.de

29 Nov. 2012

Infotreffen Aktions- und Menschenkette zum 2. Fukushima-Jahrestag

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Pressemeldung von Tobias Darge (Anti-Atom-Intiative Göttingen) und Thomas Erbe (Grohnde-Kampagne)

Die Göttinger Anti-Atom-Initiative Göttingen und die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad laden zu einem Infotreffen am Montag, 3. Dezember 2012 um 19.30 Uhr DGB-Haus, 5. Stock, Weender Landstr. 6, in Göttingen im Anschluss zur Mahnwache ein.

Thema:

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages (11. März 2011) soll am Samstag, 9. März 2013, auf einem Radius von ca. 50 km rund um das Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln eine Aktions- und Menschenkette stattfinden.
Karte: http://goo.gl/maps/j9ZNh

Wir wollen mit Ihnen/Euch gemeinsam sichtbar machen „wie Katastrophe aussieht“ und für die Stilllegung des Reaktors eintreten. Dazu bitten wir alle Menschen, Gruppen, Vereine usw., sich mit fantasievollen Aktionen zu beteiligen oder einfach „nur“ dazuzukommen.

Die Initiative geht von einem Zusammenschluss verschiedenster Gruppen in der Regionalkonferenz Grohnde aus.

Die Katastrophe von Fukushima hat gezeigt, dass auch in hochentwickelten Industrieländern große Atomkatastrophen jederzeit möglich sind. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat im Frühjahr festgestellt, dass eine solche Katastrophe in Deutschland auch noch in 170 km Entfernung vom Reaktor Umsiedlungen erforderlich machen könnte und der EU-Stresstest hat gezeigt, dass alle Reaktoren Mängel aufweisen. Für das AKW Grohnde ist klar, dass der vor 3 Jahrzenhnten verbaute Stahl schon damals unzulässig war und dass ein Katastrophenschutz nicht möglich ist. Statt daraus Konsequenzen zu ziehen, will e.on jetzt die Gefahr noch steigern und noch gefährlichere Plutonium-MOX-Brennelemente benutzen. Zum 2. Fukushima-Jahrestag wird mit der Aktions- und Menschenkette gezeigt, was Katastrophen bedeuten und gemeinsam für die Stilllegung aller Atomanlagen demonstriert, indem ein möglicher Katastrophenbereich kenntlich gemacht wird.

Wer zu diesem Termin nicht kann, hat noch weitere Gelegenheiten, da wir weitere Termine in weiteren Regionen entlang der Strecke planen.

Gern nehmen wir Ihre/Deine eMail-Adresse (oder auch die von Freunden) in unseren Verteiler für die Aktions- und Menschenkette auf und informieren dann über wichtige Neuigkeiten, Termine usw. – ohne, dass es zu einer Mailflut wird.

Tobias Darge (Anti-Atom-Intiative Göttingen)

und

Thomas Erbe (Grohnde-Kampagne)

20 Nov. 2012

Mahnwache am 3. Dezember 2012 – Redebeiträge und Aktionen

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Wie jeden ersten Montag im Monat findet auch am 3. Dezember die Fukushima-Mahnwache statt. Lediglich der Standort hat sich für dieses Mal auf Grund des Göttinger-Weihnachtsmarkt verändert – die Mahnwache findet daher vor der St. Jacobikirche (Jacobikirchhof/Weender Straße) statt.

Weiterführende Informationen zur Mahnwache, den Redebeiträgen und den Aktionen am 3. Dezember folgen in den nächsten Tagen.

Flyer runterladen (~1MB)

15 Nov. 2012

MOX-Transport auf dem Weg – Aufruf zum Protest

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Meldung vom AntiAtomPlenum Göttingen:

Vorletzte Nacht hat der Atomfrachter „Atlantic Osprey“, beladen mit MOX-Brennelementen, den Hafen in Workington (GB) verlassen und nimmt nun Kurs in Richtung Nordenham, wo es voraussichtlich in drei Tagen, also am Sonntag, frühestens aber am Samstag erwartet wird.

Das AntiAtomPlenum Göttingen ruft zusammen mit anderen Intitiativen zu Protest, Widerstand und Blockade überall entlang der Strecke auf.

Direkt am AKW Grohnde gibt es z.B. die Möglichkeit, ab Freitag bei lecker Voküessen zu campen. Auch in Nordenham wird es Sonntag (oder bei Bedarf auch schon Samstag?) mit einer Demonstration/Kundgebung einen Anlaufpunkt für AktivistInnen geben.

Wichtige Links mit weiteren Infos:

http://twitter.com/castorticker
https://grohnde.wordpress.com/2012/11/14/all-inclusive-urlaub-im-weserbergland/
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/mox/
http://www.contratom.de/2012/11/14/e-on-mox-transport-wird-kommenden-sonntag-18-november-in-nordenham-erwartet/

Passt aufeinander auf, werdet aktiv, wehrt euch!

Widerständische Grüße,
AntiAtomPlenum Göttingen

Übersichtskarte:

Link zur Map/Routenplaner:
http://bit.ly/UGMOQj

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/111227509039651/

9 Nov. 2012

Spontan Mobilisierung 10.11. – Kiritische Öffentlichkeit zur Atom-Kastastrophenschutzübung

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Morgen, Samstag, 10.11. startet um 10:30 Uhr im Hamelner Kreishaus eine Atom-Kastastrophenschutzübung. Die kritische Öffentlichkeit trifft sich ab 10 Uhr am Kreishaus Hameln.

Bevölkerungsschutz ohne Bevölkerung – wir sagen Nein!

Pressemeldung von Tobias Darge:
 
Behörden wollen bei Atomkatastrophenschutz-Übung kritische Öffentlichkeit aussperren.
 
Die Polizeidirektion Göttingen will bei der für morgen Samstag, 10.11. um 10.30 Uhr geplante Katastrophenschutzübung im Hamelner Kreishaus und anschließend im AKW Grohnde Vertreter der Regionalkonferenz Grohnde als Teil der kritischen Öffentlichkeit aussperren und nur ausgewählte Journalisten zulassen.
 
Die Ausrede, dass nur Funktionsträger mit Amtsverschwiegenheit eingeladen wären ist natürlich absurd, weil auch Journalisten eingeladen sind, deren Job es ist, zu berichten.
Das zeigt, dass Innenminister Schünemann nur eine Show-Veranstaltung plant, eine echte Auseinandersetzung mit der kritischen Öffentlichkeit z.B. auch eine öffentliche Veranstaltung für die Bevölkerung u.U. in der Rattenfängerhalle in Hameln ist nicht geplant. Man will den Bevölkerungsschutz ohne die Bevölkerung organisieren, weder wird sie bei der Übung beteiligt, sondern es wird nur eine Stabsübung geben, noch soll sie sehen, was sie bei einer Atomkatastrophe erwartet.

6 Nov. 2012

PM: Zwischenfall nach Mahnwache – Neonazis finden Schutz bei der Göttinger Polizei

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Zwischenfall nach Mahnwache
Neonazis finden Schutz bei der Göttinger Polizei

Im Anschluss an die monatliche Mahnwache am 5.11.12 der Anti-Atom-Initiative Göttingen hat ein Teilnehmer zwei stadtbekannte Neonazis beobachtet, die in den vergangenen Monaten einige Mahnwachen gestört haben. Einer von ihnen ist auf Facebook mit Hitlergruß (1) zu sehen, über diesen Sachverhalt wurde die Göttinger Polizei schon Mitte September informiert.

Als der Mahnwachenteilnehmer nach dem Ende der Mahnwache hinter das Rathaus ging, befanden sich dort die beiden Neonazis, L. R. (2) und K. B. A. (3). Die dort mit mehreren Polizeibussen anwesenden PolizistInnen gaben dem Teilnehmer sofort einen Platzverweis, verbunden mit einer versuchten Personalienfeststellung.

Dieser Vorfall mutet auch deshalb seltsam an, weil die selben Neonazis vor 2 Monaten einen Teilnehmer der Mahnwache tätlich angriffen. Der Vorfall wurde dem Kontaktbeamten an diesem Tag bekannt gemacht, aber lapidar mit „Nicht mal Nötigung“ abgeschmettert. Es kam nicht zur Anzeige.

Durch die Aufmerksamkeit der noch verbliebenen Teilnehmer der Kundgebung wurde der gestrige Fall öffentlich. Die beiden Nazis fanden hinter den Polizeibussen Schutz und die Polizei unternahm nichts, um die bereits bekannten Provokateure zu verwarnen. Sie wandten sich zunächst ausschließlich dem Teilnehmer der Mahnwache zu. Durch die Öffentlichkeit konnte verhindert werden, dass es tatsächlich zur Personenfeststellung kam.

Die beiden Nazis hatten angegeben, durch den Mahnwachenteilnehmer bedroht zu werden.

Vor diesem Hintergrund erscheint auch die Mitteilung einer uniformierten Polizistin in Begleitung eines Polizisten in Zivil zu Beginn der Kundgebung gegenüber der Anmelderin der Mahnwache als Irreführung: Sie erklärte, dass keinerlei Polizei vor Ort sein werde, und auch sie sich zurückzöge. Wenn etwas sein sollte, dann könne über 110 Hilfe geholt werden. Von der Tatsache, dass 2 Polizeibusse ca. 50 m entfernt hinter dem Rathaus standen, erwähnte sie nichts, im Gegenteil erweckte sie den
Eindruck, als wäre im Unterschied zu früheren Mahnwachen diesmal keine Polizei vor Ort.

Den Eindruck einer Zusammenarbeit der Göttinger Polizei und den Neonazi-Provokateuren lässt sich nicht vermeiden.

1) http://img267.imageshack.us/img267/4166/lennardrudolphfaceboo2.jpg

2) http://www.facebook.com/lennardrudolph92

3) https://www.facebook.com/kbamor

5 Nov. 2012

Fukushima-Mahnwache 5.11. im Zeichen des bevorstehenden Plutonium-Transport

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Am heutigen Montag findet um 18 Uhr wieder die monatliche Fukushima-Mahnwache zum sofortigen Atomausstieg der Anti-Atom-Initiative am Gänseliesel statt, zu der wir euch alle einladen:

Wieder mit aktuellen Informationen zum Antiatomwiderstand aus aller Welt und regional – heute unter anderem: