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26 Okt. 2012

Demo-Aufruf 3. November und Forderung Absage des MOX-Transportes

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Atomkraftgegner*innen fordern Behörden zur Absage des MOX-Transportes auf und rufen zur Demo am 3. November 2012 am AKW Grohnde auf!

Pressemeldung von Tobias Darge

Atomkraftgegner fordern das Bundesamt für Strahlenschutz zur Rücknahme der Genehmigung auf und präsentierten eine Mängelliste über eine Inspektion der vorgesehene MOX-Fähre „Atlantic Osprey“ Im Herbst 2006 hatte die französische Atomaufsichtsbehörde Autorité de Sureté Nucléaire (ASN) das Schiff im Hafen von Dünkirchen kontrolliert. Dabei waren diverse Sicherheitsmängel aufgeflogen, die die Unzuverlässigkeit des Transporteur belegen:

Die Vorschriften des Schiffes zum Strahlenschutz sehen die tägliche Durchführung einer Kontrolle der Dosimeter der Besatzung und eine Kontrolle des Laderaums auf Strahlung.
Die Besatzung konnte den Nachweis der Befolgung dieser Vorschrift nicht führen.
Das Besatzungsmitglied, das uns begleitete, wusste nichts vom Vorhandensein der Strahlenmessgeräte, noch kannte es den Ort ihrer Lagerung.

  • es fehlte der Nachweis, dass Besatzungsmitglieder eine Schulung über die Durchführung des Strahlenschutzes erhalten haben.

Nach dem International Code for the Safe Carriage of Packaged Irradiated Nuclear Fuel, Plutonium and High-Level Radioactive Wastes on Board Ships (INF Code) § 4.1.1 ist es vorgeschrieben, eine Ventilation oder Kühlung des abgeschlossenen Laderaums in der Art vorzuhalten, dass die mittlere Umgebungstemperatur in diesem Bereich zu keinem Zeitpunkt 55° C übersteigt.

Die Inspektoren haben festgestellt, dass der Laderaum mit zwei Thermometern zur Direktablesung ausgerüstet war, dass es aber weder eine Übertragung der Temperatur auf die Brücke gab, noch einen Alarm bei Überschreitung der 55 ° C.
Es war für die Inspektoren nicht zu erkennen, ob der Laderaum mit einem Brandmeldesystem ausgestattet ist!
Die unbestrahlten Brennstäbe waren mit einer schwarzen Folie umwickelt, die die Beschriftung verdeckte und Brandlast bei einem Feuer erhöht hätte.

Es wurde gefordert, die Vollständigkeit der Notfallbox für Atomunfälle zu belegen, die sich auf dem Schiff befinden muss.

Da es massive Zweifel an der Zuverlässigkeit des Transporteurs gibt, muss dass Bundesamt für Strahlenschutz die Transport Genehmigung zurückziehen, das Niedersächsische Wirtschaftsministerium als direkt zuständige Hafenbehörde das Anlegen untersagen und E.ON den Transport abblasen! Um Ihren Forderung Nachdruck zu verleihen, rufen die Atomkraftgegner für am Samstag, 3. November 2012 zur Demonstration auf. Treffpunkt ist um 13 Uhr der S-Bahnhof Emmerthal. Sprechen wird unter anderem Uwe Hiksch vom Bundesvorstand der Naturfreunde und Bernd Ebeling von Contratom. Abschlusskundgebung ist dann vor dem AKW Grohnde.

 

Mitfahrgelegenheiten für den 3. November haben sich aus verschiedenen Städten – unter anderem Göttingen – gebildet:

Um einen Bus anzumelden oder ein anderes Angebot oder Gesuch für die Anreise einzutragen, nutze bitte dieses Formular.

Flyer und Plakate können hier bestellt oder runtergeladen werden.

27 Sep. 2012

AtomkraftgegnerInnen kritisieren Birkners Rechtfertigung des MOX-Transportes

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Pressemeldung von Tobias Darge

Heute Sondersitzung des Hafenausschusses, Freitagvormittag Fragestunde

Im Vorfeld der heutigen heimlichen Sondersitzung des Hafenausschusses (genauer Ort und Zeit und Tagesordnung nicht im Internet veröffentlicht, angeblich in der Mittagspause, SPD/Lies will Unterrichtung zur Atlantic Osprey fordern) und der Landtagsdebatte am Freitagvormittag haben Atomkraftgegner Birkners jüngste Rechtfertigung des MOX-Transportes kritisiert.

Im NDR-Fernsehen hatte Birkner auf den gültigen „Rechtsrahmen“ verwiesen, um die angebliche Sicherheit des Transportes zu belegen. „Genauso könnte man mit dem Verweis auf die geltende Straßenverkehrsordnung behaupten, es geben keine Straßenunfälle!“ kritisiert Tobias Darge von der Regionalkonferenz Grohnde-Abschalten.

Zudem werden die gelten Regeln für Atomtransporte werden u.a. von der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) gemacht, deren Ziel laut Satzung die Förderung der Atomenergie und die Anwendung radioaktiver Stoffe ist, und eben nicht deren Beendigung.

Auch die Regeln der internationalen Schiffahrt müssen dringend überarbeitet werden, fordert Tobias Darge von der Regionalkonferenz „Grohnde-abschalten.de“. „Es kann nicht sein, dass so gefährliche Stoffe wie Plutonium in einwandigen Rostlauben über die Meere schippern“ meint Darge.

Auch die Atomindustrie hätte mit dem Scheitern des Schnellen Brüters in Kalkar 1991 und der Verhinderung der MOX-Brennelemente Fabrik durch das Land Hessen 1995 erkennen können, das die Plutoniumwirtschaft in Deutschland am Ende ist.
Statt in Alternativen wie z.B. Anlagen zur Herstellung von Lagerelementen oder zur Verglasung von Plutonium zu investieren, hat die Atomindustrie noch im Jahr 2000 auf den Einsatz von MO-Brennelementen gepocht.

Es stellt sich die Frage, ob Birkner ein Atomminister ist und sich vor die Energiekonzerne und gegen die BürgerInnen und den Schutz der Umwelt stellt oder ob er tatsächlich ein Umweltminister zum Schutz der Umwelt und der Bevölkerung ist?

Natürlich ist auch die rot-grüne Bundesregierung nur halbherzig gegen die Gefahren der Atomenergie vorgegangen. Weder wurden die Atomkraftwerke sofort abgeschaltet, noch wurden MOX-Brennelemente verboten. Statt dessen wurde das Endlagerprojekt Schacht Konrad genehmigt und die Urananreicherungsanlage Gronau ausgebaut, so dass sich deren Kapazität verdreifachte.

„Aber was hat den die FDP schon für den Atomausstieg getan? Die FDP war doch bei Atomausstieg und Solarausbau immer die Bremser“ prangert Tobias Darge, Sprecher der Regionalkonferenz Grohnde abschalten den Niedersächsischen Umweltminister Birkner an. Das Land Niedersachsen war einer der wenigen Bundesländer, das der Kürzung bei der Solarenergie im Bundesrat vorbehaltlos zugestimmt hat.

25 Sep. 2012

Stopp MOX Mahnwache/Demo 23.9. am AKW Grohnde – Trecker bei Weiterfahrt blockiert!

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Treckerfahrer, die am 23.9.12 ein Kinderkrankenbett zur Mahnwache am AKW Grohnde liefern wollten, schildern anonym ihre Erlebnisse. Wegen der Anonymität hat man redaktionell entschieden, die Namen der exekutiven Einsatzkräfte durch “XXX” zu ersetzen und deren Gesichter zu verfremden.

 

Bild 1

Wir sind das erste Mal an der Kraftfahrstraßenbrücke Ortseingang Kirchohsen (von Grohnde kommend die Durchfahrt nach dem AKW) von Polizei an der Weiterfahrt (Bild1) gehindert worden und konnten aber mit unseren drei Hauptargumenten und der Ankündigung von einigen AtomkraftgegnerInnenn plus Presse im Anmarsch nach einer Stunde unfreiwilligem Aufenthalt durchsetzen, dass wir durch Kirchohsen durch bis zum Ortsausgang ein paar Hundert Meter vor der Mahnwache weiterfahren dürfen.
 
 
 
Es half aber nur direkte Androhung von Öffentlichkeit und Gerichtsverfahren … Die drei Argumente waren:
• Durchsetzung unseres Demonstrationsrechts
• Lieferung der Kinderkrankenbetts (zum Hinweis auf die erhöhten Krebsraten) als integraler Bestandteil der Mahnwache
• Notwendigkeit mit Treckern zu demonstrieren, da sie gängiges und übliches Protestmittel der Landwirte gegen Atomkraft sind (Zusammenhänge dürften klar sein)

Zusätzlich könnten wir ja offenbar unsere teuren Ackergeräte in AKW-Nähe nicht unbeaufsichtigt lassen, da in der Nacht zuvor an den schon am Samstag angekommenen Treckern manipuliert worden war – und das in nur 30 m Abstand zur Exekutive, die es offenbar nicht mal schafft, zwei Trecker zu bewachen, aber dann meint, einen ganzen Plutonium-Transport zu “sichern” …

Dank der Ankündigung der Präsenz von Demonstrierenden sind wir schon zum Einsatzleiter-vor-Ort durchgedrungen, der uns bis an die avisierte Transportstrecke durchlassen musste. Dort wurde uns die Weiterfahrt erneut verboten – mit der erstaunlichen Begründung, dass sich irgendwelche anderen Landwirte letztes Jahr ja so “unkooperativ” verhalten hätten und sich Bauern “eh nicht an Absprachen in Gorleben gehalten hätten” … “Bauern machen ja sowieso, was sie wollen” und halten sich an keine Diktate, ups: “Absprachen” …

Bild 2

Da es nun eine Anzeige wegen Manipulation an den zwei “Vorhut”-Treckern gab, hatten wir uns entschlossen – wieder mithilfe herbeieilender Mahnwachen-Aktiver eine Spontandemo in Gang zu setzen und platzierten unsere Trecker in einer Seitenstraße der Strecke direkt hinter der zweiten Polizeiblockade (Bild 2) – in dem Getümmel von Leuten und Fahrzeugen blieben dann 2 Trecker auf der Strecke stehen. Um unserer Forderung nach unserer Demonstrationsfreiheit Nachdruck zu verleihen, haben wir die Demo sogar angemeldet (was rechtlich gar nicht notwendig wäre), denn wir wollten ja den POLITISCHEN DRUCK in die Höhe schrauben. Darum auch öffentliche (lautstarke) Verhandlung mit Plenumscharakter und unter Anwesenheit der Presse (u. a. komplettes NDR-Team, Zeitungsredakteure und einige freie Journalisten mit Kameras), damit glasklar wird, welches die Forderungen sind, welches die formalen UND POLITISCHEN Begründungen sind, und welches die Ablehnungsgründe der Polizei sind, die erstmal keine formale Handhabe mehr hatte.

Letztendlich hatten wir den Obereinsatzleiter im Stab in Hameln, einen Herrn XXX, am Apparat, der uns unser Demonstrationsrecht dort bestritt und uns untersagte, weiterzufahren – wegen bekannter Verfügung des zuständigen Landkreises “Freihalten der Transportstrecke”, obwohl ja massenweise Silagetraktoren dort hin und herfuhren … später musste die Polizei klarstellen, dass die Verfügung sich auf das Parken auf der Strecke bezieht, was sie uns somit unterstellen wollte …

Der notwendigerweise vorhanden sein müssende “neu eingetretene Umstand”, der die Spontaneität der Demo begründen muss, war hier eben jene Anzeige wegen Manipulation an den Treckern trotz unmittelbarer Nähe zur Schutzmacht. Der Herr Einsatzleiter behauptete, dass kein Bauer eine Anzeige gemacht hätte und ihm von der Sache nichts bekannt sei. Er behauptete weiterhin, dass DER Bauer, den er sogar namentlich erwähnte, auf dem Weg nach Hause sei – obwohl jener doch nach Erstattung seiner Anzeige mit seinem Trecker bei uns auf der Strasse stand … Taktische Kommunikationsprobleme in der doch recht vielschichtigen Polizeihierarchie … Ermessensspielräume wurden nicht ausgenutzt, obwohl wir nur ein 20-minütige Demo zum extra für alle Trecker gemähten Acker hinter dem Mahnwachenzelt angemeldet hatten.

Der erneute Druck, doch diese Falschinformationen mal wieder hoch zu reichen, damit der Herr XXX seine Entscheidung auch revidieren könne, führte zur Notlüge, der Einsatzleiter-vor-Ort sei in einer Besprechung … in Wirklichkeit wurde ihm schon “Schöner Feierabend” gewünscht, denn 20 Minuten später sollte Schichtwechsel sein …

Der neue Beamte vor Ort mimte den „good cop“, stellte sich sogar mit Namen vor und fragte dann alles ab, was einer Genehmigung förderlich wäre und reichte dies an Vorgesetzte weiter. Dann beschied man uns, dass eine neue Lage entstanden sei, da ein paar Menschen doch tatsächlich die Strasse blockierten und dass wir alleine deswegen schon gar nicht zu unserem Ziel gelangen könnten – damit war unsere Versammlung erst einmal ALS SOLCHE GENEHMIGT und bis auf weiteres würde ein Entschied ausstehen, wenn die neuen “widrigen” Umstände beseitigt sein werden – sollte der Anmelder unser Spontandemo auf diese Sitz-, Kletter- und Ankett-Aktivisten einwirken können, dass sie doch die soeben gewonnene Straße wieder hergäben, dann könnten wir auch durchfahren … wir bezweifelten jedoch sowohl, dass diese höchst effektiven Widerständigen Nicht-Bauern auf uns hören würden, als auch dass sich die Polizei erfahrungsgemäß an Absprachen halten würde …

Irgendjemand hat dann noch das Kinderkrankenbett aus dem Anhänger geholt und dann eben “zu Fuß” in Richtung Mahnwache geschoben – das Polizeiteam hat das Krankenbett dann auch artig passieren lassen, allerdings nicht ohne Rücksprache mit Einsatzleitung, aber wie zu erwarten, blieb dieses Schiebefahrzeug dann in eben jeder Blockade hängen und wurde auch noch „böserweise“ von eben jenen Blockierenden an Ketten gelegt. Dabei wurden Portrait-Fotos der Lieferanten durch die Göttinger Polizei (BFE – Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit) angefertigt …

Während wir Trecker also alleine draußen (auf unsere Genehmigung) warten mussten und solcherweise zum einsamen Wachtposten mutierten, war diese Blockade so effektiv und eben erfolgreich, dass sich das Atomstrom-Team mit unsportlicher grünblauer Söldner-Unterstützung trotz aberwitzig drückender Überlegenheit durch den Hintereingang ins AKW reinstehlen musste – NACH Mitternacht erst … Unsere immernoch genehmigte Trecker-Versammlung fuhr dann auch endlich bei der Mahnwache vor …

Fazit: IM NOVEMBER SIND WIR SICHER MEHR und holen uns dann eben auch erfahrene und erprobte Unterstützung von aussen …

WIDERBORSTIG IMMER – AUFGEBEN NIMMER !!!

 

20 Sep. 2012

Aufruf: KOMMT ZUR DAUERMAHNWACHE VOR DEM AKW GROHNDE!

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Von Tobias Darge

KOMMT ZUR DAUERMAHNWACHE VOR DEM AKW GROHNDE / Emmerthal

AB FREITAGABEND 18 UHR BIS ZUM ENDE DES TRANSPORTES!

trotz der schlimmen Erfahrungen von Fukushima will der Atomkonzern E.ON am Wochenende hochgiftige Plutonium-Brennelemente* zum AKW Grohnde transportieren und in den Reaktor einsetzen. Das Plutonium kann bei einem Unfall während des Transports oder im AKW frei werden. Wenige Millionstel Gramm Plutonium können eingeatmet Krebs erzeugen.

Bringt Schlafsack, Isomatte etc. und Sachen wie Instrumente, Bücher, Spiele etc. zum Zeitvertreib mit!

Alkohol etc. sollte zu Hause bleiben!
Der Zugang zur Mahnwache soll laut Polizei über den Fahrradweg immer möglich sein.
Für das Wochenende hat die Polizei Urlaubssperre!
Aktuelle Infos zum Transport und (geplante) Aktionen findet Ihr unter

https://twitter.com/castorticker und https://twitter.com/MOX_Ticker

Wenn Ihr den Transport auf der Strecke von Nordenham zum AKW Grohnde seht, Aktionen öffentlich ankündigen möchtet oder von Aktionen berichten möchtet:

Kontakt zum Castor-Ticker: kontakt|at|castorticker.de

Wir werden E.ON den Transport nicht leicht machen!

Oder vielleicht dreht er ja wieder um, der MOX-Transport hat ja die Eigenschaft, vor Protest zu flüchten!

 

Viele Grüße

Tobias Darge

 

Zum Aufruf von Grohnde-Abschalten – Ab Freitag: Dauermahnwache vor AKW Grohnde

 

* http://de.wikipedia.org/wiki/MOX-Brennelement

 

18 Sep. 2012

Atomkraftgegner/innen begrüßen Resolution des Kreistags Wesermarsch und des Stadtrats Nordenham gegen Atomtransporte!

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Pressemeldung von Tobias Darge

Atomkraftgegner/innen begrüßen, dass der Kreistag Wesermarsch und der Stadtrat Nordenham sich am Montagabend gegen Atomtransporte, insbesondere gegen den geplanten Transport von Plutonium-Brennelementen aus Sellafield (GB) über den Hafen von Nordenham zum AKW Grohnde ausgesprochen haben.

Die Kommunalpolitiker haben sich jenseits des Fraktionszwanges mit der Sache beschäftigt, und versucht, von der Vertreterin der Bundesamtes für Strahlenschutz Auskunft zu bekommen. Je länger die Sitzung dauerte, desto häufiger blieben die Fragen allerdings unbeantwortet:

  • Neuste Erkenntnisse über die Unterschätzung der Gefährlichkeit der besonders bei Plutonium-Transporten auftretende Neutronenstrahlung? Unbekannt!

 

  • Hat das Bundesamt für Strahlenschutz Kenntnis von den Sicherheitsbedenken französischer Behörden gegenüber der vorgesehenen Atom-Fähre „Atlantic Osprey? Fehlanzeige!

 

  • – Werden Kindergärten mit den besonders strahlenempfindlichen Kindern bei der Routenplanung des Transportes gemieden bzw. die Kommunen des bei der Routenplanung beteiligt? Schweigen!

Festzustellen bleibt, dass die Transportregeln unter anderem von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien vorgeben werden, einer Organisation, deren Ziel die Förderung der zivilen Atomenergie ist, und deren Regeln den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken sicherstellen sollen.

Die Kommunalpolitiker/innen haben sich aber nicht von den Sicherheitsversprechen einlullen lassen, sondern aus den Erfahrungen von Fukushima und Tschernobyl die Konsequenz gezogen, dass das sogenannte Restrisiko real und viel höher ist als beteuert, und den geplanten Atomtransporten eine Absage erteilt und sind damit Ihrer Verantwortung  für das Leben der Bevölkerung gerecht geworden.

7 Sep. 2012

Mobilisierung 9.9. – MOX – AKW Grohnde

Posted by Dirk. No Comments

Keine MOX-Brennelemente nach Grohnde!
„Nichts im Leben ist umsonst“

Die Anti-Atom-Initiative Göttingen lädt zur gemeinsamen Fahrt zu der Demonstration am AKW Grohnde am Sonntag, 09.09., Treffen ist im Bahnhof Göttingen vor dem Service Point um 12:45 Uhr zur gemeinsamen Fahrt zur Anti-Atom-Demo/Anti-MOX-Demo in Grohnde (Abfahrt des Zuges 13:07 Uhr). Die Fahrkosten werden untereinander aufgeteilt und betragen in etwa 7 € je Person.

Die Demo am AKW Grohnde beginnt um 16.00 Uhr.

In der zweiten Septemberhälfte und im November sollen die besonders gefährlichen Mischoxidbrennelemente von Sellafield über Nordenham nach Grohnde mit dem LKW transportiert werden.

Weiterführende Informationen auch unter http://www.grohnde-abschalten.de
Wir sehen uns am Sonntag!
Hinweis: Vor wenigen Tagen wurde bekannt das gegen einen Göttinger Journalist Anzeige erstattet wurde, da er Filmmaterial aus dem Infozentrum des AKW-Grohnde weitergegeben hat. Wie zwischenzeitlich mitgeteilt wurde, distanziert sich E.ON von der Anzeige.

Zitat Anti-Atom-Piraten:

„Inzwischen hat ein Sprecher von E.ON uns gegenüber dementiert, dass E.ON etwas mit der Anzeige zu tun hat.“

Update: Abmahnung vom Anwalt des E.ON Sprechers:

 

Wir veröffentlichen daher an dieser Stelle das brisante Filmmaterial aus dem Infozentrum des AKW-Grohnde inkl. Transscript
Die Anti-Atom-Initiative Göttingen / ihr für die Webpräsenz verantwortlicher admin-c wurde heute 17.09.12 schriftlich mit Kostennote von einer hannoveranischen Anwaltskanzlei im Namen deren Mandanten und besagtem E.ON Sprecher mit sofortiger Wirkung abgemahnt. Die Kanzlei unterstellt eine Urheberrechtsverletzung, §§1004, 823 Abs 1. BGB. Den Ausführungen der gegnerischen Partei kann man nicht folgen, da feststeht das der E.ON Sprecher nicht Urheber des Filmmaterials ist. Bei dem Urheber des Filmmaterials aus dem Infozentrum des AKW Grohnde handelt es sich unstritig um einen Göttinger Journalisten. Laut unseren Informationen  bestand zudem eine Drehgenehmigung am 14.6. als sich der E.ON Sprecher „verquatschte„.

Der Autor, als auch zugleich admin-c für die Domain hat sich trotz der widersprüchlichen Angaben und schweren Unterstellungen des gegenerischen Anwalts kurzfristig und bis zum nächsten Treffen im Plenum entschieden, den in die Webseite eingebetten Code nicht mehr mit seinen Funktionen zu nutzen:

<iframe src=“http://player.vimeo.com/video/48869856?byline=0&amp;color=f2020a“ width=“640″ height=“360″ frameborder=“0″ webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe> <p><a href=“http://vimeo.com/48869856″>Neulich im Kernkraftwerk Grohnde EON glaubt nicht an den Atomausstieg – AKW Grohnde</a></p>

Sprecher Infozentrum AKW Grohnde:

“Da sind wir wieder bei dem Punkt, wo ich sage, egal ob wir wissen ob wir in 10 Jahren abschalten, Sie Herr $name und Sie können sich darauf verlassen, dass wir bis zum letzten Tag – natürlich auch in der Hoffnung, weil wir nicht glauben, dass wir in 10 Jahren abschalten – dass wir da investieren.

Ja, ich sag das einfach mal so provokant, ich glaube das einfach nicht. Vielleicht hoffe ich es auch, aber ich kann es mir nicht vorstellen, aber ich konnte mir einiges nicht vorstellen bis vor einem Jahr mit der Rolle Rückwärts und hin und her und so weiter.”

Sprecher weiter:

“Ich meine, Politik ist das eine und der sichere Betrieb von solchen Anlagen ist das andere.”

Besucherin:

“Aber der sichere Betrieb produziert Atommüll, von dem wir nicht wissen, wohin…”

Sprecher fällt ins Wort:

“Kommen wir auch noch zu, es gibt Schattenseiten, da bin ich ganz bei Ihnen. Da kommen wir noch zu, nichts im Leben ist umsonst.”

23 Aug. 2012

Eindrücke: Anti-Atom-Radler Roland Kümel in Göttingen!

Posted by Dirk. No Comments

Heute besuchte der Anti-Atom-Radler Roland Kümel aus Edemissen die Uni-Stadt Göttingen.

Die Göttinger Anti-Atom-Initiative und weitere Menschen hatten den wackeren Radler
um 15 Uhr am Gänseliesel empfangen. Gegen 16 Uhr ging man zum Hiroshimaplatz an den Fukushima-Gedenkstein, gleich neben der japanischen Kirche die die Anti-Atom-Initiative kurz nach dem Tsunami und dem daraus resultierden Atomunglück noch im März 2011 pflanzte.

Der 51-jährige pensionierte Garten- und Landschaftsbauer Kümel radelt in mehreren Etappen über 42 Tage von Sylt bis zur Zugspitze, gegen Atomkraftwerke und Atomwaffen und ist bei Aktion der gekleidet in ein Skelett-Kostüm. Roland Kümel besuchte als letztes die Städte Hannover, Hildesheim und Northeim und radelt am morgigen Freitag weiter nach Kassel.

Die Anti-Atom-Initiative Göttingen drückt ihren herzlichen Dank an Roland Kümel für seine Aktion aus und wünscht ihm auf diesem mutvollen Weg alles Gute!

 

Abschalten für immer! Jetzt! Sofort!

(3 Bilder, alle unter Public-Domain – frei verwendbar)

23 Aug. 2012

Eilmobilisierung: Anti-Atom-Radler Roland Kümel heute in Göttingen!

Posted by Dirk. No Comments

Wie wir gerade erfahren haben, besucht am heutigen Donnerstag der Anti-Atom-Radler Roland Kümel aus Edemissen die Uni-Stadt Göttingen.

Die Göttinger Anti-Atom-Initiative wird den wackeren Radler um 15 Uhr am Gänseliesel empfangen und danach mit ihm zum Hiroshimaplatz und dem Fukushima-Denkmal gehen.

Der 51-jährige pensionierte Garten- und Landschaftsbauer Kümel radelt in mehreren Etappen über 42 Tage von Sylt bis zur Zugspitze, gegen Atomkraftwerke und Atomwaffen bei Aktion gekleidet in ein Sklett-Kostüm. Roland Kümel besuchte als letztes die Städte Hannover, Hildesheim und Northeim und radelt am Freitag weiter nach Kassel.

Wir laden Sie hiermit herzlich ein.

Anti-Atom-Initiative Göttingen

Pressespiegel:
Von List zur Zugspitze: 1 000 Kilometer gegen Atomkraft (Sylter Rundschau 3. Juli 12)
Mit dem Rad gegen die Gefahren der Atomkraft (Peiner Allgemeine 19. Juli 12)

weitere auf Anfrage

5 Juni 2012

Sommer-Herbst Mahnwachen Termine

Posted by Dirk. No Comments

5 Mai 2012

Montags-Mahnwache

Posted by mirirai. No Comments

Am Montag den 7. Mai findet um 18 Uhr am Gänseliesel die Mahnwache für die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen statt.

Die Aktivisten der erfolgreichen Karawane gegen Kinderkrebs zum Atomkraftwerk Grohnde werden mit dem Kinderbett dabei sein und über die Aktion informieren

Die Bundesregierung räumt trotz Atomausstieg anderen Ländern Hermes-Bürgschaften für den Neubau von Atomanlagen, teilweise in Erdbebengebieten, ein. Hierzu wird es Informationen und eine Postkartenaktion geben.

Diese und weitere Themen werden auf der Mahnwache behandelt, wir freuen uns über reges Interesse.

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