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3 Okt. 2020

Würgassen, Castor und Gorleben – Mahwache am Montag

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Über die folgende Themen wird auf der Mahnwache am Montag, den 5. Oktober um 18 Uhr am Gänseliesel informiert:

1. Logistikzentrum
2. Würgassen
3. Castor Transport
4. Göttingen ist aus der Endlagersuche nicht raus / Zwischenbericht
Teilgebiete
5. Gorleben ist raus, wie erwartet
6. Warnsystem Supergau
7. Hinkley Point


Zur Feier des Gorleben-Aus gibt es Salzstöckerl und Brause

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4 Aug. 2020

75 Jahre Tod und Leid in Hiroshima und Nagasaki

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Jedes Jahr gedenkt die Anti-Atom-Initiative in diesen Augusttagen der
furchtbaren Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki.

Trotz der Kenntnis dieses Leides, dieser hunderttausend Toten und den
sterbenden Überlebenden (den Hibakushas) ist seitdem von den mächtigeren Staaten der Welt eine unglaubliche atomare Rüstung aufgefahren worden.

Wir gedenken – aber wir streiten auch für die Vernichtung aller
Atomwaffen und fordern die Zustimmung der deutschen Bundesregierung zum Atomwaffenverbotsantrag der Vereinten Nationen und dessen Ratifizierung.

Wir laden Sie und Euch ein, zu unserer Gedenkveranstaltung am 8. August
um 11:00 Uhr am Neuen Rathaus zu kommen.

Dort wird unsere Veranstaltung beginnen, einleitend – mit wenigen
Reden. Wir werden uns dann mit einem Transparent zum ‘Reinschlüpfen, wiemanche von Euch es schon kennen, in Richtung Altes Rathaus bewegen.

Unterwegs machen wir zweimal Station: an der Bonifatiusschule und am
Gingkobaum im Cheltenham-Park. Wir haben Lesungen und Musik vorbereitet.
Um 12:00 Uhr werden wir dann zu der Kundgebung hinzukommen, zu der das Friedensforum Göttingen eingeladen hat.

Wir freuen uns über rege Beteiligung.

Die Aktiven der Anti-Atom-Initiative

4 Juli 2020

Erneuter Störfall in russischer Atomanlage? Mahnwache am Montag

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Hat sich in einer russischen Atomanlage erneut ein Unfall ereignet?
Darauf weisen Radioaktivitätsmessungen in Skandinavien hin.
 
Davon berichtet die Göttingen Anti-Atom-Initiative auf Ihrer monatlichen Mahnwache am Montag um 18 Uhr am Gänseliesel. Auch in Deutschland gibt es am AKW Lingen brüchige Heizrohre.

Weiter feiert die Initiative die Abschaltung des französischen Atomkraftwerks Fessenheim und bemängelt das  Kohle-Bestands-Gesetz und von der Standortauswahl für ein Atommüll-Endlager.

6 Juni 2020

Mahnwache mit Schweigeminute für George Floyd am Montag

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Mit einer Mahnwache und einer einleitenden Schweigeminute für
George Floyd möchten sich die Aktivist*innen der Anti-Atom-Initiative
Göttingen am Montag, 8. Juni, gegen Fremdenfeindlichkeit positionieren.

Beginn ist um 18 Uhr am Gänselieselbrunnen, Markt in Göttingen

10 Mai 2020

Unterschriftenaktion für einen grünen Wiederaufbau

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https://secure.avaaz.org/campaign/de/green_recovery_loc/?cVrZvgb

Unter diesem Link könnt Ihr den Appell für einen ökologischen und klimafreundlichen Wiederaufbau unterschreiben.

1 Mai 2020

Nukleare Teilhabe aufgeben! Keine neuen Atomwaffenjets für die Bundeswehr!

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75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bemüht sich die deutsche Verteidigungsministerin unter dem Schutz der Coronakrise, das überholte Konzept der Teilhabe Deutschlands an der atomaren Vergeltung der NATO festzuschreiben.

Fast genau vor 10 Jahren, am 26. März 2010, hat auch die Fraktion der CDU einem Beschluss des Bundestages zugestimmt, in dem die Bundesregierung aufgefordert wurde, sich für den Abzug der amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen. Beim Abzug der amerikanischen Atombomben von deutschem Boden bedarf es auch keiner Flugzeuge der Bundeswehr, die für den Abwurf von Atombomben geeignet sind. Seit der Vereinigung Deutschlands und dem damit verbundenen Ende des Kalten Krieges zwischen Ost und West steht seit nunmehr 30 Jahren der Aufbau und Ausbau einer Russland einbeziehenden gesamteuropäischen Sicherheitsarchitektur an, die entschlossene Schritte der atomaren und der konventionellen Abrüstung möglich macht. In allen Ländern werden die finanziellen Mittel, die immer noch für Rüstung und Aufrüstung verwendet werden, für soziale, ökologische und klimaschützende Aufgaben dringend benötigt.

Der Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen aus dem Jahre 2017 verfolgt das Ziel eines weltweiten Verzichts auf die Herstellung und den Einsatz dieser furchtbarsten Waffen der Menschheitsgeschichte. Die Stadt Göttingen, Partnerstadt von Hiroshima, hat sich vor einem Jahr, am 15. März 2019, dem Appell der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) angeschlossen und die Bundesregierung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.

Wir unterstützen diese Forderung und appellieren an den Deutschen Bundestag, unter Aufnahme seines Beschlusses vom März 2010 die Neubeschaffung atomwaffenfähiger Luftwaffenjets abzulehnen und Initiativen zu atomarer und konventioneller Abrüstung in Europa zu unterstützen.

Göttingen, 26. April 2020 Erstunterzeichner-innen: Dr. Ulrich Kusche, Religionswissenschaftler, GöttingenProf. Dr. Hansotto Reiber-Kühne, Biochemiker, Göttingen Pfr.i.R. Bernd Winkelmann, Leinefelde-Worbis Ute Caspers, Friedenspädagogin, Göttingen, Dr. Gerhard Krauth, Sozialwissenschaftler, Göttingen, Wolfgang Petrak, ev. Theologe, Göttingen,   Ute Simmerling, Dipl. Sozialwirtin, Göttingen, Annette Ramaswamy, Krankengymnastin, Göttingen Dr. Mohan Ramaswamy, Göttingen, Gerd Nier, Erziehungswissenschaftler,

Unterschriften zum Atomwaffenverbot: https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2019/10/2019_Unterschriftenliste.pdf

23 Apr. 2020

Tschernobyl – Super GAU vor 34 Jahren

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Es ist fast unheimlich, wie sehr der 34. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl der heutigen Situation ähnelt. Die allgegenwärtige Angst vor etwas, was uns bedroht, was uns einschränkt, ohne das wir es sehen können, alles das war 1986 da und ist es heute, in der Zeit der Corona-Pandemie, wieder. Leider können wir aufgrund der derzeitigen Einschränkungen keine gemeinsame Veranstaltung durchführen, dabei ist Tschernobyl leider derzeit nur zu aktuell (Einen Bericht über die derzeitigen Brände in der Sperrzone findet ihr weiter unten).

Daher werden wir durch Online-Beiträge und dezentrale Aktionen auf dieses Thema aufmerksam machen, denn Tschernobyl ist und wird nicht vergessen! Ausstieg weltweit – sofort – für immer!

Schwere Waldbrände in der Tschernobyl-Sperrzone

Seit dem 3. April brennt der Wald in unmittelbarer Nähe des havarierten Atomkraftwerks Tschernobyl – wo sich am 26. April 1986 in Reaktor-Block 4 eine Nuklearkatastrophe der höchsten Kategorie auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala ereignete. Die Ukrainische Regierung registrierte bei den seit nunmehr drei Wochen andauernden Waldbränden bisher vier temporäre Erhöhungen der Hintergrundstrahlung in der 100 km von Tschernobyl entfernten Stadt Kiew und riet den Bewohner*innen am 15. April 2020 dazu, ihre Häuser wegen des Rauchs der Waldbrände in den Morgenstunden nicht zu verlassen, streitet aber bislang ab, dass eine Gefahr durch Radioaktivität bestehen würde. Am Mittwoch, dem 22. April wurde nunmehr zur Bekämpfung der weiter andauernden Schwelbrände neben Feuerwehr und Militär zusätzlich auch noch die Nationalgarde der Ukraine mit herangezogen.

Tschernobyl ist nicht vergangen! Tschernobyl ist bedrohliche Gegenwart und betrifft die zukünftigen Generationen in den verstrahlten Gebieten.

Die durch den Super-GAU u.a. verbreiteten Radioisotope Strontium-90 und Cäsium-137 haben Halbwertszeiten von 28 und 30 Jahren. Es dauert also nochmals ca. 180 Jahre, bis von diesen Isotopen keine Gefahr für die Umwelt mehr ausgeht – und es gibt Isotope mit noch deutlich längeren Halbwertszeiten.

 

Der Super-GAU von Tschernobyl 1986

 

In der Nacht vom 25. zum 26. April 1986 begann ein Test der Sicherheitssysteme im Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl in der damaligen UDSSR (auf dem Gebiert der heutigen Ukraine), der um 1.23 Uhr außer Kontrolle gerät. Es beginnt die Kernschmelze und damit der Super-GAU, der weite Teile Europas radioaktiv verseucht und unzählige Menschen das Leben kostet.

Die Folgen sind bis heute zu spüren, Strahlung lagert sich weiterhin auch bei uns in Pilzen und Wildtieren ab. Der Reaktor strahlt weiterhin, der erste Einschluss ist mittlerweile brüchig, so dass eine neue Hülle (Sarkophag) erstellt werden musste, um die Strahlung halbwegs zurück zu halten. Tschernobyl steht wie Fukushima für die Unbeherrschbarkeit der Kernkraft und deren tödliche Folgen.

23 Apr. 2020

Friday for Future – Mitmachen bei der Online Demo am Freitag

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Zusammen mit Fridays For Future laut fürs Klima

Die aktuelle Virus-Pandemie zeigt uns: Um Krisen zu bewältigen ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau dies gilt auch für die Klimakrise. Am 24.4. wären wir mit Fridays For Future zum globalen Klimastreik auf die Straßen gegangen – nun verlegen wir die Demonstration ins Netz. Beim Livestream for Future werden wir von zu Hause aus und doch alle gemeinsam laut fürs Klima!

Macht mit, tragt Euch in die Karte ein und ladet Euer Protestschild hoch!

Weiter Infos https://www.klima-streik.org/

10 Apr. 2020

Evakuiert die Flüchtlingslager in Griechenland

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In Zeiten von Corona vegetieren geflüchtete Menschen unter unvorstellbaren hygienischen Bedingungen in den griechischen Flüchtlingslagern. Die einfachsten Maßnahmen gegen Infektionen sind nicht durchzuführen. Die europäischen Staaten und vor allem Deutschland muss die Menschen sofort aufnehmen, die Lager müssen sofort aufgelöst werden. Uterstützt die Aktionen von https://seebruecke.org

10 Apr. 2020

Keine atomwaffenfähigen Kampfflugzeuge für Deutschland – Macht mit!

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Das Verteidigungsministerium hat angekündigt im ersten Quartal 2020 eine Entscheidung über die Tornado-Nachfolge zu treffen. Diese neuen Flugzeuge sollen auch für den Atomwaffeneinsatz zertifiziert werden. Das wollen wir verhindern!
Noch können wir diese Entscheidung beeinflussen – mit eurer Unterstützung. Deswegen müssen wir jetzt an die Mitglieder des Verteidigungsausschusses schreiben.
Bitte unterstützt uns und schreibt eine E-Mail an möglichst viele Abgeordnete des Ausschusses. Wenn es Abgeordnete aus eurem Bundesland oder Wahlkreis gibt, hat eure Stimme natürliche besondere Bedeutung.
Alle weiteren Informationen zum Mitmachen wie Email-Adressen und eine vorbereitete Email findet ihr auf der Seite von Ican: https://www.icanw.de/