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6 Jan. 2012
Mahnwache – Gegen Atomkraft auch 2012
Gegen Atomkraft auch 2012
In zwei Monaten ist der Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima. Und trotz dieses einschneidenden Ereignisses ist es weiterhin notwendig, gegen den Atomwahnsinn auf die Straße zu gehen.
Am kommenden Montag, den 9. Januar ist wieder Gelegenheit dazu. Dann findet die
Mahnwache für die sofortige Abschaltung aller Atomanlage um 18 Uhr am Alten
Rathaus/Gänseliesel statt. Flugblatt
An Ende steht das offene Mikrofon allen Menschen für Meinungen, Ideen und Anregungen zur Verfügung.
Wir freuen uns über viele Teilnehmer/innen, viele Anti-Atom-Fahnen und einen lebhaften Protest im neuen Jahr.
Im Namen der Anti-Atom-Initiative Göttingen
Dirk
5 Dez. 2011
Mahnwache 5. Dezember 2011 „Fukushima ist überall“
+++Pressemeldung+++Der letzte Castor? Demnächst ins AKW Grohnde = 66 km von Gö+++
Zur nächsten monatlichen Anti-Atom-„Montags-Mahnwache“ unter dem Motto „Fukushima ist überall“ ruft die Anti-Atom-Initiative Göttingen an diesem Montag, 5. Dezember (vor Nikolaus), 18 – 19 Uhr statt zum Gänseliesel diesmal wegen des Weihnachtsmarkts vor der Jacobi-Kirche auf der Weender Str nördlich des Markplatzes auf.
Es wird eine Nachlese verschiedener Aktivist/inn/en zu allen Castor-Blockade-Aktionen samt Polizeiverhalten in und vor allem um Göttingen geben. War es „Der letzte Castor?“, wie Zeitungen allzu voreilig kolportierten? Es gibt den Vorschlag, die nächsten Castoren aus dem nordenglischen Sellafield zum AKW Grohnde zu verbringen. Somit dürfte der Widerstand dann noch dichter vor unsere Haustür mobilisiert werden – mit nur 66 km Luftlinie Entfernung liegt Göttingen ja in der Evakuierungszone.
Beginnen wird der Physik-Professor Dr. Christian Jooß von der „Bürgerbewegung Kryo-Recycling & Kreislaufwirtschaft“, der zu den aktuellen Entwicklungen in Fukushima spricht und diese in Bezug zum Klimagipfel in Durban (Südafrika) setzt, wo er selbst Teilnehmer war. Nach der Schweigeminute folgt der Stand der Aktionsplanungen zum Jahrestag der Tsunami-GAU-Reaktorkatastrophe in Fukushima.
Prof. Rolf Bertram wird dann über Tagung des Asse II – Untersuchungsausschuss berichten, die am 2. Dezember stattfand und dessen fachkundiger Berater er ja ist.
Update: Voraussichtlich kann Prof. Rolf Bertram heute nicht erscheinen. Statt dessen wird Tobias Darge als Vertreter des B.U.N.D. von dem beim Landkreis Wolfenbüttel angesiedelten Begleitgremium berichten. http://www.asse-2-begleitgruppe.de
Abgerundet und begleitet wird die Mahnwache von einer „Nikolaus-Aktion“ …
Wie immer wird die Mahnwache mit einem offenen Mikrofon beendet, dort haben Göttinger Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, über ihnen wichtige Anti-Atom-Themen zu reden, ein temporäres Speakers Corner sozusagen.
Mit freundlichen Grüßen,
Arbeitsgruppe „Mahnwache“
in der Anti-Atom-Initiative Göttingen
29 Nov. 2011
Weltklimatag: Infostände am Weihnachtsmarkt
Göttinger Bündnis zum Weltklimatag – Aufruf zum Weltklimatag am 3. Dezember 2011
Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie weltweit!
Für eine Wende zu 100% erneuerbarer Energie und echter Kreislaufwirtschaft!
Am 11. März 2011 haben ein schweres Erdbeben und eine Tsunamiwelle in Fukushima, Japan, die bisher schwerste nukleare Katastrophe nach Tschernobyl ausgelöst. Die dadurch verursachte Kernschmelze ist bis heute nicht unter Kontrolle. Der radioaktive Fallout hat mittlerweile weite Teile Nordjapans bis hin nach Tokio verseucht. Ständig wird weiteres radioaktives Jod, Cäsium, Strontium, Plutonium etc. in die Luft und in den Pazifik freigesetzt. Die Nahrung an Land, die Fische im Meer, Luft und Wasser werden radioaktiv verseucht.
Wieder einmal machte Fukushima deutlich: Atomenergie ist nicht beherrschbar! Trotz dieser Katastrophe sind weiterhin weltweit 400 neue Atomkraftwerke geplant. Abgebrannte radioaktive Brennelemente türmen sich in den Zwischenlagern mit einer Strahlenbelastung von bis zu 10.000en von Jahren. Deshalb muss von diesem Weltklimatag 2011 ein entschiedenes Signal für die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke weltweit ausgehen.
Doch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas sind keine Alternativen. Ungebremst steigt die Emission von Treibhausgasen weiter an. Trotz verregneten Sommers in Mitteleuropa: Das Jahr 2010 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und für das Jahr 2011 bahnt sich ein neuer Rekord an. Das Scheitern der Weltklimakonferenz in Kopenhagen 2009 hat unmissverständlich klargemacht: Die Herrschenden in den Regierungen und Chefetagen der Monopole und Banken sind weder willens noch fähig, von sich aus den Umschlag in eine globale Klimakatastrophe durch entsprechende Vereinbarungen zu stoppen.
Wir unterstützen den Vorschlag der alternativen Klimakonferenz „Konferenz für den Schutz der Rechte der Mutter Erde“ in
Cochabamba (Bolivien) vom 22.4.2010 für ein internationales Klimaschutzabkommen der Völker. Dort wird die verbindliche Reduktion es CO2 Ausstoßes in den Jahren 2013 bis 2017 um 50% in Bezug zum Basisjahr 1990 gefordert. Für eine Wende zu 100% erneuerbarer Energie und Kreislaufwirtschaft! Schluss mit der Vergiftung der Biosphäre mit 100.000en von Chemikalien und Umweltgiften. Die technischen Voraussetzungen für ein Wirtschaften in Einheit mit der Natur sind weitgehend entwickelt.
Machen wir diesen Weltklimatag 2011 durch unseren vielfältigen öffentlichen Protest zu einer Kampfansage an das Finanzkapital, die internationalen Energiekonzerne und an ihre Regierungen: Diese Leute dürfen mit der Zerstörung unserer natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen, dem Raubbau an der Natur und an der Gesellschaft nicht weiter durchkommen!
Unterzeichnende: Anti-Atom Initiative Göttingen; Bürgerbewegung für Kryorecycling, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz e.V.; DIE LINKE. im Kreistag Göttingen; GöLINKE Ratsfraktion; Patrick Humke (MdL, DIE LINKE, Göttingen); KlimaAG Göttingen; Klimaschutz Göttingen e.V.; Dr. Gerhard Krauth (M.A. – FRIEDENSBÜRO Göttingen, EUROSOLAR); MLPD Göttingen; NaturFreunde Göttingen e.V.; Verein für Umwelt- und Konfliktforschung Göttingen e.V.
Wann/Wo: Samstag, 3. Dezember, 10-14h, Kornmarkt, Göttingen
29 Nov. 2011
Vortrag: 8 Monate nach Fukushima – die Dimension der nuklearen Katastrophe
Im Vorfeld des Weltklimatag am 3. Dezember:
»8 Monate nach Fukushima – die Dimension der nuklearen Katastrophe«
Referenten: Prof. Dr. Rolf Bertram (Physikochemiker) & Stephan Moldzio (Meeresbiologe)
Mittwoch, 30. November, 19:30, ARBEIT UND LEBEN, Lange Geismarstr. 72-73
18 Nov. 2011
23.11. – 28.11. Castor-Alarm
Aktionen und Termine am 24.11. und 25.11 in und um Göttingen
UPDATE: Es kann sein, dass der Castor schon einen Tag früher durch Göttingen rollt. Alle Termine finden wie unten stehendend , also am 24.11. statt. Falls der Castor noch nicht durch Göttingen gefahren ist wiederholt sich alles am 25.11.
Achtet auf den Castorticker!
Donnerstag, 24.11.:
ab 16 Uhr: Mahnwache am Bahnhof
ab 18 Uhr: Demo ab Bahnhof
ab 18 Uhr: Infotheke im Juzi mit aktuellen Infos zu Castor-Durchfahrt und zu Aktionen in Göttingen (spontane Theken-Hilfe willkommen!)
19 Uhr: Spaziergang mit anschließender Mahnwache in Rosdorf, Bahnhofsstraße/ Hagenbreite
Freitag, 25.11.:
seit 24.11.: Mahnwache am Bahnhof *
ab 18 Uhr: Demo ab Bahnhof *
ab 18 Uhr: Infotheke im Juzi *
ab 18 Uhr: Castorradio im Stadtradio 107,1 MHz
19 Uhr: Spaziergang mit anschließender Mahnwache in Rosdorf, Bahnhofsstraße/ Hagenbreite *
* Falls der Castor noch nicht durch Göttingen gefahren ist.
Infonummer: 01578 – 912 922 8
Ermittlungsausschuss: 0551 – 770 8000
(solltet ihr anrufen, falls ihr verhaftet werdet oder eine Verhaftung beobachtet)
Update: Sambatida hat kurzfristig zugesagt – es wird getrommelt!
Aktueller Demoflyer zum runterladen/ausdrucken (inkl. Rufnummern): Hier
Auf ins Wendland
Aktionen und Termine
24.11.
Schüler_innendemo in Lüchow; 9.30 Uhr ab Bücherei
25.11.
Vorabend-Demo in Lüneburg; 18.00 Uhr Clamartpark
25.11.
(voraussichtlich) nachts Durchfahrt durch Göttingen
25.11. (vorraussichtlich)
Castorstopp in Lüneburg
26.11.
Castor-Kundgebung Dannenberg; ab 12.30
25.-27.11.
weitere vielfältige Aktionen an der gesamten Castor-Strecke; u.a.
X-Tausendmal-quer– und Widersetzen-Sitzblockaden und Castor schottern
Auf dem Laufenden bleiben und wichtige Nummern
Radio ZuSa (Radio Freies Wendland):
Lüneburg 95,5 MHz
Uelzen 88,0 MHz
Wendland und weit darüber hinaus 89,7 MHz
Livestream: http://www.zusa.de/zusa_new/index.html
Ermittlungsausschuss Wendland: 05841 – 97 94 30
Demo-Sanis im Wendland: 05861 – 983 50 22 oder 0152 – 5617 1333
Anreise
Mit der Bahn kommt man bis Lüneburg oder Uelzen, von dort fahren Linienbusse oder man versucht es mit Trampen, was zu dieser Jahreszeit im allgemeinen sehr gut geht.
Ratsam ist es auch Fahrgemeinschaften zu bilden. So seid ihr auch vor Ort flexibel.
Am Freitag und am Samstag fahren Busse aus Göttingen zu den Protesten ins
Wendland. Weitere Infos dazu und Karten gibt es bei den Grünen
Übernachtungsmöglichkeiten
In verschiedenen Orten entlang von Bahn- und Straßenstrecke gibt es verschiedene Camps für jeden Geschmack und außerdem eine Bettenbörse auf der Esso-Wiese in Dannenberg
Wendisch Evern
Übernachtung auf einer Wiese knapp außerhalb des Dorfes; ab 23. Novembeabends
Tel. ab Mi. den 23.11.: 0162 / 634 985
E-Mail: info@lagatom.de
Hitzacker
Camp von Widersetzen; ab 25.November.
Tel.: 0172 / 565 62 58
E-Mail: info@widersetzen.de
Langendorf
Camp der SPD; ab 24. November
Tel.: 0581 – 52 81
E-Mail: castor2010@gorleben-soll-leben.de
Web: www.gorleben-soll-leben.de
Splietau
Übernachtung im eigenen Zelt, ab 26. November.
E-Mail: infosplietau@web.de
Metzingen
Das ganze Dorf ist ein “Camp“; Übernachtung in Scheunen und Stuben;
ab 24. November
Tel. ab 19.11.: 0162 / 886 35 94
E-Mail: trotzalledem@gmx.net
Bahrendorf
Übernachungsmöglichkeit im Kleinen Tanzhaus Hitzacker
Tel.: 05858 – 978 191
E-Mail: andrea.baldemair@gmx.de
Gedelitz
Camp von x-tausendmal quer; ab 24. November
Tel.: 05862 / 806 95 15
E-Mail: aktionsunterstützung@x-tausendmalquer.de
Weitere Infos zu den einzelnen Camps und weitere Anlauf- und Infopunkten unter www.castor-camps.net
Weitere Infos und Kontakte
Ganz viele Infos rund um den Castor: www.castor.de
Wissen wo der Castor steht: www.castorticker.de
Aktionen:
- www.castor-schottern.net
- www.widersetzen.de
- www.x-tausendmalquer.de
- www.castor-suedblockade.de
- www.wir-kommen-zum-zug.org
Karte von den möglichen Castorrouten zum Ausdrucken: tinyurl.com/castorkarte2011
18 Nov. 2011
Schüler*innendemo gegen den Castortransport und für den sofortigen Atomausstieg
Am 23.11. wollen Schüler*innen ab 9:30 Uhr einen Sternmarsch von den Schulen IGS und KGS zum Wilhelmsplatz gegen den Castortransport und für einen sofortigen Atomausstieg veranstalten. Um 11.30 soll die Demo dann vereint vomWilhelmsplatz aus weiterziehen.
Hier der Aufruf der J.A.G. – Jugend Antifa Göttingen:
Uns reicht’s!
Am … raus auf die Straße, gemeinsam gegen den Castortransport und für den
sofortigen Atomausstieg!Ende November 2011 soll der Castor wieder von dem Aufbereitungslager in La
Hague (Frankreich) zum Zwischenlager in Gorleben rollen. Nachdem die
Verzögerung des Transports durch AtomkraftgegnerInnen im letzten Jahr so hoch
wie noch nie war, gilt es dieses durch vielfältigen Protest daran anzuknüpfen.Seit der Tragödie von Fukushima im März 2011 verschärfen sich die Proteste
weltweit zusehends und immer mehr Menschen sprechen sich klar gegen Atomkraft
aus. Spätestens durch die Auswirkungen dieser Katastrophe wurde das
Bewusstsein vieler Menschen in Bezug auf die immensen Gefahren von Atomkraft
gesteigert.Die Regierungen weltweit hingegen stellen immer noch ihre wirtschaftlichen
Interessen über das Wohl der Bevölkerung. Die Bundesregierung versucht die
Bevölkerung mit einem „Halb-Ausstieg“ ruhig zu stellen. Deshalb ist es nach
wie vor besonders wichtig den Druck auf Politik und Wirtschaft zu verstärken
und die Kosten des Transports durch Blockaden und Aktionen nach oben zu
treiben, um dieses Geschäft für Staat und Wirtschaft unrentabel zu machen. Uns
reicht es, dass aufgrund von Profitgier Menschenleben und die Umwelt gefährdet
und zerstört werden.Uns Jugendlichen liegt dieses Thema besonders am Herzen, da wir und die
nachfolgenden Generationen mit den Folgen dieser Politik (z.B. kein Endlager,
verstrahlte Gebiete, gesundheitliche Schäden) leben müssen.Es ist daher besonders die Aufgabe der Jugend sich gegen die herrschende
Atompolitik zu stellen und den Atomausstieg selber in die Hand zu nehmen.Deshalb werden wir am … eine SchülerInnendemonstration gegen den
Castortransport und für den sofortigen Atomausstieg durchführen und unseren
Widerstand zeigen. So werden wir uns an den bundesweiten Protestaktionen
beteiligen und mit tausenden anderen Menschen auf die Straße gehen. Gemeinsam
mit allen SchülerInnen werden wir Sternmärsche von der IGS und KGS aus machen
und anschließend gemeinsam in der Stadt demonstrieren.
18 Nov. 2011








.ausgestrahlt
Atomausstieg selber machen
Castorticker
Contratom
Gorleben 365
Grohnde Kampagne
Infos von und über inhaftierte Aktivist*innen
Urgewald: Atombank – Nein Danke!
X-Tausendmalquer
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