4
Juli
2015
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Am Montag, den 6. Juli findet die Mahnwache gegen Atomkraft um 18 Uhr am Gänseliesel statt. Neben den Informationen zum aktuellen Stand in Fukushima und anderen Atomkraftwerken liegt der Schwerpunkt diesmal bei der gerichtlichen Klage gegen das Atomkraftwerk Grohnde.
Zu dieser Thematik wird es im Anschluss an die Mahnwache um 19:15 eine Informationsveranstaltung in der JT-Kantine (Hospitalstraße 6) geben.
Anwohner wollen die Stilllegung des AKW Grohnde einklagen. Zur Absicherung der Klagen wurde ein Rechtshilfefonds gegründet. Peter Dickel (AG Schacht Konrad und Mitglied des Rechthilfefonds) informiert über den aktuellen Stand der Grohnde-Klage und über verschiedene Möglichkeiten, diese Klage zu unterstützen.
Weitere Informationen gibt es hier: http://www.grohnde-kampagne.de/rechtshilfefonds/
31
Mai
2015
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Die zweite Vorstellung des Films, diesmal ohne Diskussion.
Weitere Infos stehen beim 9. Juni
31
Mai
2015
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31
Mai
2015
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Am Montag, dem 1. Juni 2015 findet um 18 Uhr am Gänseliesel die Mahnwache gegen Atomkraft statt.
Neben der aktuellen Lage in Fukushima wird es Informationen und Aktionen zur geplanten Klage von Anwohner/innen gegen den Betrieb des Atomkraftwerkes Grohnde geben.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die ungeklärte Endlagerung von Atommüll. Hierzu hat es Proteste in Gorleben und am Atommüllager Schacht Konrad gegeben.
Zu diesem Thema zeigen die Göttinger Anti-Atominitiativen in Kooperation mit dem Lumiere am 9. Juni und 10. Juni den Film „Reise zum sichersten Ort der Erde“. Am 9. Juni wird es nach dem Film eine Diskussion geben. Umweltminister Wenzel hat sein Kommen zu Film und Diskussion zugesagt.
1
Mai
2015
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An der Göttinger Kundgebung zum 1. Mai hat sich die AAI mit einem Infostand beteiligt und wies hierbei auf die Mahnwache am kommenden Montag hin.

Am Montag, den 4, Mai findet um 18 Uhr am Gänseliesel die Mahnwache zur Abschaltung aller Atomanlagen statt.
Kurz nach dem Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl sind, nicht nur durch die Waldbrände dicht an der AKW-Ruine, die unbeherrschbaren Folgen der Atomkraft unübersehbar. Dazu müssen wir nicht nur in die Ukraine schauen, nur wenige Kilometer entfernt ist das AKW Grohnden noch immer am Netz. Hiergegen sind jetzt Klagen von Anwohnern geplant.
Betreiber dieses Atomkraftwerkes ist der Konzern Eon, welcher sich derzeit von seiner Verantwortung für die Atomkraft durch Ausgründung entledigen will.
Zu diesen Themen wird es Beiträge und Aktionen geben.
10
Apr.
2015
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Am Ostermontag um 14 Uhr startete der Spaziergang auf den Spuren von Otto Hahn bei bestem Wetter. Erfreulich viele Menschen hatten sich auf den Schillerwiesen eingefunden, um insbesondere die frühre Geschichte des Nobelpreisträgers an Originalschauplätzen zu erfahren.

Nach einer Einführung in die Thematik am Pavillon machten sich über vierzig Menschen auf dem Weg zum ehemaligen Wohnhaus von Otto Hahn in der Gervinusstraße 5.
In einem kurzen Text wurde auf das Leben von Otto Hahn in Göttingen eingegangen:
Zum einen als freundlicher Göttinger Mitbürger, was spontan von einer Nachbarin, die Otto Hahn noch kannte, unterstrichen wurde. Weiterhin als ein Protagonist der Göttinger Erklärung gegen die atomare Bewaffnung der jungen Bundesrepublik. Erwähnt wurden aber auch eine Ereignis, welches das Bild des freundlichen älteren Herren ins Wanken bringt: Die mögliche Verwicklung von Hahn in einen Schmuggel von Atomtechnologie aus Göttingen nach Brasilien. Dieser Verstoß gegen damals geltendes Recht flog 1953 erfreulicherweise auf.

Auf dem früher von Hahn gerne genutzten Weg ging es dann auf den Hainberg zum Kehr, der nächsten Station. Thematik ging es hier um den Einsatz des späteren Nobelpreisträgers im Ersten Weltkrieg. In einem Brief anlässlich des 75. Geburtstags von Gustav Hertz gab Hahn seiner Hoffnung Ausdruck, dass der ehemalige Kamerad ebenso wie er selbst mit einem Schmunzeln zurück an die Zeit vor einem halben Jahrhundert dachte. Gemeint war damit ihr Einsatz in einer Spezialtruppe, welche den Einsatz von Giftgas organisierte und durchführte. Der Einsatz einer Mischung von Chlor und Phosgen, welches im Körper zur Salzsäure wurde und die Lunge verätzte, brachte unzähligen Menschen einen qualvollen Tod. Hahn war hierbei nicht ein normaler Soldat, sondern als rechte Hand von Fritz Haber federführend. Obwohl ihn die Folgen des Giftgases erschreckten führte er sei Werk fort und resümierte später, er und seine Mitstreiter hätten beim Einsatz an der Front schließlich keinerlei Skrupel gehabt.
Letzte Station des Spaziergangs war die Otto-Hahn-Bank am Tuchmacherborn. Nach einer Stärkung mit Tee und Keksen wurde hinterfragt, ob Otto Hahn mit seiner wechselhaften Biografie als Ehrenbürger der Stadt Göttingen weiterhin in Frage kommt. Ein Ehrenbürger sollte auch immer ein Vorbild für kommende Generationen sein Nach den Erkenntnissen über Verwicklung in den Giftgaskrieg ist das im Fall Otto Hahn sehr fraglich.

30
März
2015
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Statt der monatlichen Anti-Atom-Mahnwache veranstaltet die Anti-Atom-Initiative am Ostermontag (6. April 2015) einen Spaziergang auf den Spuren von Otto Hahn.
Die Wanderung in beginnt um 14 Uhr am Pavillon auf der Schillerwiese und führt zur „Otto-Hahn-Bank“ im Hainberg. Einen längeren Zwischenhalt mit Redebeitrag wird es gegen 15:20 Uhr am Kehr (Hainholzhof) geben.
Der Chemiker Otto Hahn war nicht nur Begründer des Atomzeitalters, er beteiligte sich auch maßgeblich an der Entwicklung und dem Einsatz von Giftgas im Ersten Weltkrieg. Der erste Gasangriff jährt sich in diesem Monat zum einhundertsten Mal.
Kritisiert wird der verschleiernde Umgang mit den dunklen Kapiteln in Hahns Biografie. Den Mythos „Hahn“ umgibt bis heute ein Nimbus, der jede Kritik abprallen lässt. Nach ihm sind in Göttingen Straßen und Schulen benannt. Das Bündnis Anti-Kriegsforschung richtete am 24.März 2015 einen Appell an die Stadtratsfraktionen, die 1959 unter fragwürdigen Umständen verliehene Ehrenbürgerwürde neu zu bewerten.
14
März
2015
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23
Feb.
2015
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23
Feb.
2015
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Die Mahnwache gegen Atomkraft findet endlich wieder bei Tageslicht um 18 Uhr am Gänseliesel statt.
Themen werden unter anderem der Fukushima-Jahrestag sowie die Endlagerproblematik sein.