30
Jan.
2016
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Die Lieferungen von Brennelementen aus Lingen an das belgische Atomkraftwerk, welches durch eine Vielzahl von Störungen aufgefallen ist, wird ein zentrales Thema auf der Mahnwache gegen Atomkraft sein.
Diese findet am Montag, den 1. Februar um 18 Uhr am Alten Rathaus/ Gänseliesel in Göttingen statt. Die Thematik er maroden Atomkraftwerke in Belgien wird anschließend eingehender erläutert.
Neben den neuen Informationen zu Fukushima wird auf das Bundesland Baden-Württemberg eingegangen, welches sich Haftungszusage im Atomkraftbereich entziehen möchte.
Abschließend wird eine Solidaritätserklärung mit den Besetzer/innen der Initiative Our House OM10 vorgestellt. Die Besetzter/innen des ehemaligen Gewerkschaftshaus leisten wichtige Arbeit in der Flüchtlingshilfe und wurden vom DGB-Vorsitzenden Tölle in den Medien auf unerträgliche Art angegriffen. Gruppen und Einzelpersonen können die Erklärung auf der Mahnwache durch Unterschrift unterstützen.
8
Jan.
2016
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1
Jan.
2016
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1
Jan.
2016
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Die erste Mahnwache für die Abschaltung aller Atomanlagen im Jahr 2016 findet nach Ende des Weihnachtsmarktes wieder am Gänseliesel statt. Am Montag, den 4. Januar ab 18 Uhr geht es unter anderem um die aktuellen Störfälle der Atomkraftwerke in Belgien sowie die eon-Ausgründung Uniper.
6
Dez.
2015
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Der rechtsgerichtete Freundeskreis Niedersachsen/Thüringen hält auch an den nächsten beiden Sonntagen um 17 Uhr eine Mahnwache mit völkischem Geschwätz in Duderstadt am Obertorteich ab.

Wie schon an diesem Sonntag soll es einen bunten und lauten Protest dagegen geben. Wir rufen zur Beteiligung an der Gegenkundgebung auf! Eine Mitfahrt ab Göttingen ist möglich! Infos per Email unter zepol@gmx.de
pg in der AAI Göttingen
4
Dez.
2015
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Man meint, dass wir nach all den Jahren alles über Tschernobyl wüssten, dass … niemand mehr etwas darüber hören möchte. Tatsächlich aber ist Tschernobyl nicht nur nicht vergessen – es wurde nie richtig verstanden.
Am 10. Dezember wird Swetlana Alexijewitsch in Stockholm der diesjährige Literaturnobelpreis verliehen. Aus diesem Anlass werden wir im Rahmen eines Leseabends aus ihrem Buch „Tschernobyl – Eine Chronik der Zukunft“ vorlesen.
Dieser Leseabend findet am Mittwoch, den 9. Dezember ab 18 Uhr in Dabis Kaffeestube Rote Straße 39 in Göttingen statt.
4
Dez.
2015
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Bedingt durch den Weihnachtsmarkt findet die Mahnwache gegen Atomkraft am Montag, den 7. Dezember um 18 Uhr abweichend vor der Jacobi-Kirche statt.
Themenschwerpunkt ist der Weltklimagipfel in Paris, der derzeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet.
Weiterhin werden anlässlich der Verleihung des Literaturnobelpreises am 10. Dezember kurze Auszüge aus dem Buch „Tschernobyl – eine Chronik der Zukunft“ der Preisträgerin Swetlana Alexijewitsch vorgelesen. Ein weiterführender Leseabend mit längeren Passagen aus dem Werk findet am Mittwoch, den 9. Dezember in Dabis Kaffeestube Rote Straße 39 statt.
4
Dez.
2015
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Die Folgen der Zerstörung unserer Umwelt und des Klimas, werden immer dramatischer. Extremwetter und Naturkatastrophen haben erheblich zugenommen. Das Jahr 2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, 2015 könnte noch wärmer werden. Die Zahl der Opfer und Schäden steigt dramatisch. Der Raubbau an natürlichen Ressourcen wird weiter auf die Spitze getrieben und ist ein Hauptgrund für Kriege und Flucht.
Das 2° Ziel setzt die Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen aufs Spiel
Beim geplanten „Klimaabkommen“ in Paris wollen die Regierungen durch „freiwillige Selbstverpflichtungserklärungen“ die Klimaerwärmung auf „2 Grad begrenzen“. Das ist in erster Linie ein politisches Ziel und ein Freifahrtschein, den CO2 Ausstoß weiter zu steigern und so weiter zu machen wie bisher. 2° Erderwärmung bedeutet die Schmelze großer Eisschilder in der Antarktis und Grönland und damit einen Meeresspiegelanstieg um 8-12 Meter, der langfristig das Leben in den Küstenregionen der Welt in Frage stellt. Es ist ein Mittelwert, der mit extremen regionalen Veränderungen einhergehen würde. 2° bedeuten eine andere Erde. Die Behauptung einer „Begrenzung“ ist angesichts der unkontrollierbaren Verstärkungen der Prozesse im Klimasystem der Erde wissenschaftlich absurd und ein Spiel mit dem Feuer. Die Öffentlichkeit soll tolerieren, dass der Raubbau an den natürlichen Ressourcen noch über Jahrzehnte fortgeführt werden soll. Das 2° Grad Ziel ist ein Beschluss zu Massenelend und Vertreibung im Weltmaßstab.
Ein Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Energieträger in der Weltwirtschaft wird vor sich her geschoben bis frühestens 2100.
Erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaft sind rasch möglich
Eine Umstellung der weltweiten Energieversorgung auf erneuerbare Energien wäre innerhalb von 10 Jahren möglich. Durch eine umfassende Kreislaufwirtschaft wird der Raubbau an der Natur, die Umwelt- und Klimakrise überwunden. Wie in der Natur, die keinen Müll kennt, können auch in der gesellschaftlichen Produktion und
Konsumtion die stofflichen Kreisläufe geschlossen werden. Vieles davon ist heute technisch möglich. In der vorwiegend auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Produktion dagegen, werden bewusst Verschwendung und Verschleiß gefördert, zehntausende künstliche und giftige Stoffe hergestellt und riesige Müllberge geschaffen. Statt Stoffe zu recyceln, werden große Mengen verbrannt.
Viele Menschen empören sich darüber, und darüber, dass neben dem Raubbau an der Natur auch die Ausbeutung des Menschen weltweit gesteigert wird. Das von einer Krise zur nächsten taumelnde kapitalistische Wirtschaftssystem und seine Profitmacherei geraten zunehmend in die Kritik. Heraus auf die Straße – es geht ums Ganze – Widerstand ist erfolgreich:
Am Montag nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima machten 200.000 Menschen in Deutschland deutlich: Jetzt ist Schluß mit Atomkraft. Die Bundesregierung war gezwungen, den Ausstieg zu beschließen. Auch eine Politik zur vollständigen Untergrabung der Lebensgrundlagen von Milliarden von Menschen werden wir nicht hinnehmen. Es geht ums Ganze, darum dass die Menschheit überhaupt weiter existieren kann. Als Teil einer internationalen Bewegung kämpfen wir für
– Sofortiges verbindliches internationales Klimaschutzabkommen zur drastischen Reduktion der Treibhausgasemissionen um 70-90% bis 2030.
-Internationales Verbot von Fracking.
-Stopp der Abholzung der Regenwälder.
-Gemeinsam für die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke weltweit!
-Stopp der Verschwendung von Ressourcen und Energie für Rüstung und anderer überflüssiger Produktion, die die Umwelt schädigt
-Durchsetzung fortschrittlicher Produktionsverfahren der Kreislaufwirtschaft und 100% erneuerbare Energien.
– Wir wenden uns dagegen, dass Arbeitsplätze und Umweltschutz gegeneinander ausgespielt werden.
– Für den Aufbau einer Weltbewegung der Völker für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen!
Dafür werden wir am Weltklimatag am 5.12. international in tausenden von Städten und Regionen auf die Straße gehen. Am 12.12. wird eine internationale Großdemonstration im Paris unmissverständlich deutlich machen, dass wir keinerlei Ausreden der herrschenden Politik akzeptieren werden. Schon ab November 2015 werden wir uns an der Global Frack-Down Kampagne zur Mobilisierung auf den Weltklimatag beteiligen.
In Göttingen findet am 05.12.2015 von 11:00 bis 13:30
eine Kundgebung in der Weender Straße
am Nordausgang der Fußgängerzone statt.
15
Nov.
2015
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Der blinde Terror in Paris hat uns mit Trauer und Bestürzung erfüllt. Wir kämpfen seit Jahren gegen Atomkraft, engagieren uns aber auch bei anderen sozialen Themen. Oft haben wir dabei mit Freund/innen aus Frankreich zusammen gearbeitet, sei es bei Castor-Transporten oder Protesten gegen Atomanlagen. Viele von uns haben Freund/innen oder Bekannte in Frankreich.
Nicht zuletzt daher machen uns die Anschläge fassungslos und wütend. Unser tiefes Mitgefühl ist bei allen Menschen, die direkt oder indirekt von diesem Terror betroffen sind.
Das Engagement für Umweltschutz und eine gerechtere Welt für alle Menschen ist gleichzeitig ein Kampf gegen Intoleranz.
Diese Terroristen, die angeblich im Namen einer Religion oder Ideologie Terror und Tod verbreiten, sind keine Märtyrer. Es sind erbärmlich feige Mörder!
Ebenso erbärmlich sind Diejenigen, die gegen Menschen auf der Flucht hetzten, diese attackieren oder ihre Zufluchten anzuzünden.
Egal ob sie ihre Taten religiös oder völkisch legitimieren: Es sind Rassisten, die wir als solche bekämpfen müssen.
Damit sie nicht durchkommen! no pasaran!
pg in der Anti-Atom-Initiative Göttingen
31
Okt.
2015
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Friedliche Nutzung der Atomenergie: ein Märchen aus dem Irrenhaus?
Vortrag von Professor Dr. Rolf Bertram
am Freitag, den 6. November 2015
Auch gut vier Jahre nach der AKW-Katastrophe in Fukushima sind in Deutschland sechs Atomkraftwerke am Netz. Und in Japan selber sollen neue und alte Reaktoren wieder angefahren werden. Haben die Menschen, an der Spitze die Regierungen, aus der Unbeherrschbarkeit dieser Technologie nichts gelernt?
Der renommierte Atomwissenschaftler Professor Dr. Rolf Bertram, viele Jahre lang Leiter der Abteilung Elektrochemie am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie an der Technischen Universität Braunschweig, viele Jahre lang als Experte auch Mitglied der Begleitkommission zur Stilllegung des Atomlagers Asse, analysiert die Ursprünge einer nahezu kollektiven Wahnidee: die politischen, intellektuellen und psychischen Gründe, die über viele Jahrzehnte hinweg die Mehrheitsgesellschaft an eine glücksverheißende, problembeseitigende, zweifelsfrei beherrschbare Atomenergie glauben ließen, oft noch bis in die heutigen Tage hinein. Und Bertram analysiert in diesem Zusammenhang die Vielzahl diverser Täuschungsmanöver und Lügen gleich mit, ins ungute Spiel gebracht von Wissenschaftlern, Politikern und Weltkonzernen. Eine Abrechnung mit einer Propaganda, die aus dem Tollhaus zu kommen schien.
Die Veranstaltung findet statt am Freitag, den 6. November 2015, um 20 Uhr im Gemeindesaal der Christophoruskirche Göttingen, Theodor-Heuss-Straße 47. Veranstalter ist die „Initiative für eine humane Welt (IHW) e. V.“ Der Eintritt ist frei.